ENERGIEWENDE RUHR –

Rahmenprogramm für die Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets

Die Herausforderung

Die Kommunen des Ruhrgebiets sehen sich mit der komplexen Aufgabe konfrontiert, die politisch vereinbarte Energiewende vor dem Hintergrund diverser sozialer, ökonomischer, kultureller und ökologischer Herausforderungen umzusetzen. Das Ruhrgebiet als Region ist einer der größten Ballungsräume, geprägt durch eine heterogene Siedlungsstruktur und ein gemeinsames, industriegeschichtlich-kulturelles Erbe. Die räumliche Einheit von Energieträger (Kohle), Energieversorgung und energieintensiver Industrie bildete spezifische Infrastrukturen und Verbundcluster heraus, die sich bis heute über entsprechende Pfadabhängigkeiten und Machtstrukturen reproduzieren.

Das Projekt

Das von der Stiftung Mercator geförderte "Rahmenprogramm zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets" (kurz: Projekt "Energiewende Ruhr") hatte sich ein großes, transdiziplinäres Ziel gesetzt und suchte nach Antworten auf die folgenden Fragen: Wie können Kommunen unterstützt und befähigt werden, die Energiewende nachhaltig voranzutreiben? Wie können Prozesse ökonomischen und sozialen Wandels genutzt werden, um nachhaltige Emissionsminderungen zu fördern? Wie kann eine nachhaltige Umsetzung der Energiewende gleichzeitig genutzt werden, um die Entwicklungschancen der Region insgesamt zu stärken?

Im Vordergrund des Projekts stand dabei die Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für kommunale und regionale Entscheidungsträger*innen basierend auf umfassenden wissenschaftlichen Analysen. In den vergangenen drei Projektjahren setzen sich Wissenschaftler*innen in einem interdisziplinären Konsortium unter Leitung des Wuppertal Instituts mit diesen Fragen auseinander.


Einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen unseres Projektes gibt Ihnen die Abbildung unten. Sie verbindet die Projektstruktur in Grundlagen-, Begleit-, und Umsetzungsprojekten, mit den inhaltlichen Leitlinien des gesamten Projekts.