ENERGIEWENDE RUHR –

Rahmenprogramm zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets

 

Projektleitung:

Dr. Ralf Schüle und Dr. Johannes Venjakob

 

Das Wuppertal Institut erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für Übergänge zu einer nachhaltigen Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen Ressourcen-, Klima- und Energieherausforderungen in ihren Wechselwirkungen mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Analyse und Induzierung von Innovationen zur Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung. Die Forschungsarbeiten hierzu bauen auf disziplinären wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und verbinden diese bei der transdisziplinären Bearbeitung komplexer Nachhaltigkeitsprobleme zu praxisrelevanten und akteursbezogenen Lösungsbeiträgen.


 

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Claus Leggewie und Stefan Schweiger

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

 


 

Ansprechpartnerin:

Prof. Christa Reicher

Das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung beschäftigt sich in der Forschung mit der städtebaulichen Qualifizierung von urbanen und suburbanen Räumen. Ein Schwerpunkt liegt in der Forschung zur Agglomeration Ruhr und der Transformation von Regionen. Mit den durchgeführten Projekten einer Neubetrachtung der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA revisited), dem „Dialog der Kulturhauptstädte: Ruhrgebiet, Pécs, Istanbul“ oder „Schichten einer Region – Kartenstücke zur räumlichen Struktur des Ruhrgebiets“ ist das wissenschaftliche Knowhow über das Ruhrgebiet enorm erweitert worden. In den laufenden Projekten „Raumstrategien Ruhr 2030“, „Urbanismus in der Agglomeration Ruhr im internationalen Vergleich“ oder „Ruhrbanität“ werden weitere Grundlagen für mögliche Entwicklungsstrategien des Ruhrgebietes erarbeitet. Das Fachgebiet verfügt über ein breites Netz an regionalen und internationalen Partner, die in unsere Projekte und Aktivitäten eingebunden werden.


 

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener, Prof. Dr.-Ing. Klaus Spiekermann & Dipl.-Ing. Björn Schwarze

Spiekermann & Wegener Stadt und Regionalforschung (S&W) ist ein forschungsorientiertes Planungsbüro in Dortmund. Das Ziel von S&W ist innovative und politikrelevante Forschung für die Raumplanung auf städtischer, regionaler, nationaler und europäischer Ebene als Beitrag zur Förderung nachhaltiger und gerechter Raumstrukturen. Die Hauptforschungsfelder von S&W sind der räumliche Strukturwandel im städtischen, regionalen, nationalen und europäischen Maßstab, die Wechselwirkungen zwischen Siedlungsentwicklung, Verkehr und Umwelt, nachhaltige räumliche Strukturen und europäische Raumentwicklung. In seinen Projekten verwendet S&W aktuelle Methoden der Raumanalyse und -simulation, geographische Informationssysteme und moderne Visualisierungstechniken. Aktuelle Schwerpunkte der Arbeiten von S&W sind die Simulation von Flächennutzung, Verkehr und Umwelt in Stadtregionen und die Simulation von sozioökonomischen und räumlichen Auswirkungen der europäischen Verkehrs- und Regionalpolitik.


Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Felix Huber & Dipl.-Ing. Kristine Brosch

Das Lehr- und Forschungsgebiet Umweltverträgliche Infrastrukturplanung, Stadtbauwesen der Bergischen Universität Wuppertal beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Raum-, Stadt- und Verkehrsstrukturen unter Einbeziehung der Umweltwirkungen. Dies erfolgt in disziplinübergreifenden Kooperationen, integrativen Ansätzen und für alle Ebenen der räumlichen Planung. Ziel der Forschungsaktivitäten sind lebenswerte Stadträume, ein postfossiler (nachhaltiger) Verkehr und die Weiterentwicklung des Leitbildes der integrierten, nutzungsgemischten und verträglich verdichteten europäischen Stadt. Hierzu werden Methoden, Verfahren und planungspraktische Beispiele entwickelt.